Regel 1: Baustoffe natürlich und unverfälscht
Unter natürlichen Baustoffen versteht man mineralische oder nachwachsende Rohstoffe, die nahezu ohne Verwendung von künstlichen Zusätzen als Baumaterialien genutzt werden. Die wichtigsten natürlichen Rohstoffe sind Holz, Lehm, Kalk, Gestein, Naturgips und Pflanzenfasern.
Diese Baustoffe sind besonders hinsichtlich der CO2-Bilanz vorteilhaft, vorausgesetzt sie werden nicht über lange Transportwege herangeschafft. Ansonsten macht die aufgewendete Transportenergie den ökologischen Vorteil des geringen Energiebedarfs bei der Herstellung zunichte. Anzustreben ist eine ortsnahe Gewinnung und Nutzung der regionalen Ressourcen. Eine unnötige chemische Behandlung der Naturmaterialien führt den ökologischen Nutzen ebenfalls ad absurdum.
Darum sollte etwa Holz so in Bauteilen eingesetzt werden, dass eine chemische Imprägnierung überflüssig wird. Platz Haus legt größten Wert darauf, dass die Baustoffe keine Schadstoffe enthalten. Zudem ist es wichtig, dass die Umwelt bei der Herstellung nicht belastet wird, die Emissionen bei der Produktion so gering wie möglich gehalten werden und auch später bei der Ablagerung keine Schadstoffe in die Natur gelangen können.


