Regel 2: Geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen
Mit Giftstoffen versetzte Baustoffe stellen eine langfristige Gefahr für die Gesundheit und Lebensqualität dar. Teilweise dünsten diese Stoffe über Jahre hinweg aus und können erhebliche Schäden verursachen. Ein erstes Indiz für derartige Substanzen sind dauerhafte, merkwürdig chemische Gerüche.
Häufige Schadstoffquellen sind Farbe, Lacke, Bodenbeläge und Möbel. Bei deren Verarbeitung werden oft Lösemittel, Weichmacher oder Formaldehyd verwendet. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf derartige Wohngifte; typische Folgen sind: Reizungen der Schleimhäute, Kopfschmerzen, Schwindel, ständige Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.
Diffusionsfähige und offenporige Baustoffe wie Holz wirken nicht nur ausgleichend auf die Raumluftfeuchte, sie können auch in gewissem Maß Gerüche und Giftstoffe absorbieren. Das ist für ein gesundes Raumklima von großer Bedeutung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Atmosphäre in Häusern aus solchen Baustoffen oft als deutlich angenehmer empfunden wird als in den meisten konventionellen Häusern.

