Regel 4: Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen

Schützen Sie sich gegen Lärm und dessen gesundheitliche AuswirkungenLärm macht krank. Die Risiken einer dauerhaften Lärmbelastung sind vielfältig. Sie führt zu einem stark erhöhten Herzinfarktrisiko, höherem Blutdruck und zur erhöhten Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol.

Der Schallschutz eines Gebäudes soll zwei Aufgaben erfüllen: Zum einen die Möglichkeit, das Hausinnere gegen im Freien erzeugte Geräusche abzuschirmen. Zum anderen sollen die im Raum entstehenden Geräusche nur in geringer Lautstärke in andere Räume dringen. Die Baubiologie orientiert sich beim Schallschutz dabei am Gehör des Menschen, speziell den wahrnehmbaren Frequenzen. Im Prinzip ist der menschliche Hörsinn fähig, Frequenzen von ca. 1,5 Hz bis 40.000 Hz zu empfinden. Tatsächlich hören, im Sinne einer Differenzierung der Töne, können wir nur im Frequenzbereich von 16 Hz bis ca. 16.000 Hz.

Für eine gute Schalldämmung ist es wichtig, schwere und elastische Materialien schallbrückenfrei zu kombinieren. Auch in diesem Bereich weist Holz hervorragende Eigenschaften auf. Entsprechend abgestimmt mit anderen Materialien wird eine optimale Schalldämmung erzielt.
Suche starten