Regel 10: Strahlungswärme zur Beheizung
Aus baubiologischer Sicht sollte das Heizsystem in Wohnräumen möglichst naturnah sein. Die natürlichste Wärme ist die Strahlungswärme der Erde. Daher sollte ein System gewählt werden, das mit geringer Oberflächentemperatur viel Strahlungswärme erzeugt. Als Beispiele seien hier die Wandheizung, Heizleistenheizung oder auch der gute alte Kachelofen genannt.
Wichtig für Behaglichkeit ist der Austausch von Strahlungswärme mit der Umgebung. Dieser Wärmeaustausch hängt ausschließlich von den Oberflächentemperaturen des eigenen Körpers, der inneren Wandflächen sowie der Gegenstände im Raum ab. Von Vorteil ist bei diesen Heizungen, dass sie keinen Staub aufwirbeln und somit das Raumklima verbessern.
Reguläre Heizkörper strahlen keine Wärme ab, sondern erwärmen die Luft. Dadurch steigt sie auf (Konvektion) und reißt den Staub mit, was auf Dauer der Gesundheit erheblich schaden kann (Vgl. a. Regel 13).

