Regel 17: Bestmögliche Trinkwasserqualität
Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Die zulässigen Grenzwerte für mögliche mikrobiologische und chemische Belastungen regelt die Trinkwasserverordnung.
Die hier festgeschriebene Wasserqualität wird aber nur bis zum Hausanschluss gewährleistet. In schwach durchströmten Leitungen können gefährliche Bakterienkulturen entstehen, zum Beispiel Legionellen, die Lungenentzündungen verursachen. Zudem sind veraltete Wasserleitungen häufig Ursache für Spuren von Kalk, Rost und Schadstoffen im Leitungswasser.
Diese Störfaktoren für eine hohe Trinkwasserqualität gilt es herauszufinden und zu beheben. In gewissen Fällen empfiehlt sich der Einsatz von Trinkwasserfiltern. Doch muss dabei genau auf die hygienischen Nutzungsanweisungen der Hersteller geachtet werden. Andernfalls läuft man Gefahr, mit den Filtern genau das Gegenteil des gewünschten Effekts zu erreichen.

