Regel 18: Berücksichtigung harmonikaler Maße, Proportionen und Formen
Harmonikales Bauen befasst sich mit harmonikalen Strukturen, die sich überall in der Natur finden – in Pflanzen, Kristallen oder Molekülen. Es schafft Harmonie, indem es Gebäudeteile und Einrichtungsgegenstände in aus der Natur abgeleiteten Proportionen zueinander und zur Umgebung fügt. Mit diesen Harmonien haben sich seit Kulturen seit Menschengedenken beschäftigt.
Am geläufigsten ist die sogenannte Fibonacci-Reihe, die auch dem „Goldenen Schnitt“ zugrunde liegt. Letzterer gibt an, in welchem Verhältnis Strecken geteilt werden sollen, um als harmonisch und somit als schön empfunden zu werden. Die als harmonisch geltenden Streckenteilungsverhältnisse entsprechen der Klangqualität eines Intervalls oder eines Tones in der Musik.
So wie harmonische musikalische Klänge nachweislich auf das Wohlbefinden des Menschen wirken, so gilt dies auch für im visuellen Bereich für harmonische Proportionen.

